Wegen Hochwasser sind in Asien Millionen von Seuchen bedroht

publiziert: Mittwoch, 28. Jul 2004 / 17:56 Uhr

Neu Delhi - In den Überschwemmungsgebieten Indiens und Bangladeschs drohen Millionen Menschen schwere oder tödliche Krankheiten, weil sie kein sauberes Trinkwasser haben. Vor allem Kleinkinder sind den Krankheiten oft hilflos ausgesetzt.

30 Millionen Personen wurden im ganzen Land bisher obdachlos.
30 Millionen Personen wurden im ganzen Land bisher obdachlos.
Hilfsorganisationen warnen vor dem Ausbruch von Cholera-, Typhus- und Ruhr-Epidemien. Sie rufen zu Spenden auf.

In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka suchen 25 000 Menschen in Notunterkünften Schutz. 30 Millionen Personen wurden im ganzen Land bisher obdachlos. Bis zum Wochenende drohen die Fluten in vielen Flüssen und Strömen Bangladeschs laut Regierung weiter anzusteigen.

Auch im Osten Indiens wird die Lage immer verzweifelter. Seit Menschengedenken hat es in Assam noch nie so schwere Überschwemmungen gegeben, sagt Rudolph Schwenk, Leiter des Kinderhilfswerks UNICEF im indischen Bundesstaat.

Vom Flugzeug aus gleichen weite Teile Assams einem einzigen riesigen See. Die Menschen haben auf kleinen isolierten Inseln Zuflucht gesucht. Viele hocken auf den Dächern ihrer Häuser und warten auf Versorgung aus der Luft.

In das Notstandsgebiet sollen in diesen Tagen insgesamt 3,7 Millionen Trinkwassertabletten sowie eine Million Päckchen mit einer Zucker-Salz-Lösung gegen innere Austrocknung und Durchfall geliefert werden.

Rund 1,5 Millionen Opfer der Flutkatastrophen in Teilen Indiens, Bangladeschs und Nepals bräuchten jetzt Nahrungsmittel, Notunterkünfte, Wasseraufbereitung und Kleidung, berichtete die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) in Genf.

Umgerechnet mehr als zehn Millionen Franken seien erforderlich. Die meisten der insgesamt mehr als 40 Millionen Flutopfer seien Kinder und Frauen, berichtete UNICEF.

(bert/sda)

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