Gute Noten für Umweltqualität des Wohnortes
Schweizer mit Umweltqualität ihres Wohnortes zufrieden
publiziert: Dienstag, 17. Jan 2012 / 11:42 Uhr
Vor allem die Bevölkerung ländlicher Gebiete gibt der Umwelt gute Noten.
Vor allem die Bevölkerung ländlicher Gebiete gibt der Umwelt gute Noten.

Neuenburg - Die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind mit der Qualität der Umwelt in ihrer Wohnumgebung und in der Schweiz zufrieden. Gleichwohl machen sich viele Menschen Sorgen um die Umweltbelastung.

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Dies zeigen die ersten Ergebnisse einer Befragung zum Thema Umwelt, welche das Bundesamt für Statistik (BFS) im Frühjahr 2011 im Rahmen der neuen Volkszählung erstmals durchgeführt hat. Über 5000 Personen wurden dabei befragt.

Laut der Umfrage stufen 95 Prozent der Wohnbevölkerung der Schweiz die Umweltqualität in ihrer Wohnumgebung als sehr gut oder eher gut ein. 92 Prozent geben auch der Umweltqualität der Schweiz gute bis sehr gute Noten. Die globale Umweltsituation bewerten dagegen 76 Prozent als sehr oder eher schlecht.

Vor allem die Bevölkerung ländlicher Gebiete gibt der Umwelt gute Noten. Männer sind eher mit der Umwelt zufrieden als Frauen. Für drei Viertel der Befragten ist die Umwelt sehr wichtig für die persönliche Lebensqualität.

Am ehesten stören Verkehrslärm und Luftverschmutzung. Von Luftverschmutzung am Wohnort fühlen sich 17 Prozent der Bevölkerung sehr oder eher gestört. In der italienischen Schweiz ist dieser Anteil mit 31 Prozent höher als in den übrigen Landesteilen.

Umweltbelastung als Problem für die Schweiz

Trotz der mehrheitlich positiven Einschätzung der Umweltsituation in der eigenen Umgebung sieht eine starke Minderheit - 44 Prozent der Befragten - in der Umweltbelastung ein sehr oder ein eher grosses Problem für die Schweiz. In der Romandie sieht dies mehr als die Hälfte der Befragten ebenso, im Tessin fast zwei Drittel.

Fast die Hälfte der Bevölkerung schätzt Atomkraftwerke als sehr gefährlich für die Umwelt ein (die Befragung fand anderthalb Monate nach der Fukushima-Katastrophe statt). Nur ein Drittel sieht im Verlust der Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten oder im Anstieg der weltweiten Temperaturen eine grosse Umweltgefahr. Weniger Sorgen bereitet offenbar das Gefahrenpotenzial der Gentechnik.

(bert/sda)

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