Norden kann Klimawandel nicht allein stoppen

publiziert: Dienstag, 4. Dez 2007 / 09:03 Uhr

Washington - Die Gefahren des Klimawandels können gemäss einer Studie nicht von den Industrienationen allein aufgehalten werden.

Foto: Willy Steiger (ex-press.ch) Der Anstieg des Erdölbedarfs der Schwellenländer stellt ein Problem dar.
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«Die angehäuften Emissionen der Entwicklungsländer sind schon ausreichend schädlich, um die Stabilität des Klimas in Gefahr zu bringen», heisst es in einer Studie der US-Umweltorganisation Center For Global Development (CGD).

Der vermehrte Verbrauch fossiler Brennstoffe in den Schwellenländern sowie die Abholzung in den Entwicklungsländern könne bereits «zur Katastrophe führen, bevor diese Länder das Einkommensniveau der reichen Länder erreichen».

Gestützt auf UNO-Bericht

Mit ihrem auf Daten des UNO-Klimarats (IPCC) gestützten Bericht widersprach die Umweltorganisation der weit verbreiteten Auffassung, dass zunächst die reichen Industrieländer etwas gegen den Klimawandel unternehmen müssten, der sich insbesondere auf die Schwellen- und Entwicklungsländer auswirken werde.

Zugleich warnte CGD-Chefin Nancy Birdsall, dies berechtige die Industrienationen nicht, «mit gutem Gewissen nichts zu unternehmen».

(/sda)

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