Wintersturm fordert zwölf Menschenleben
Blizzard legt öffentliches Leben in den USA lahm
publiziert: Donnerstag, 3. Feb 2011 / 21:31 Uhr

Chicago - In weiten Teilen der USA hat der schlimmste Wintersturm seit Jahrzehnten mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. In Regionen des Mittleren Westens lagen am Donnerstag 60 Zentimeter Schnee.

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Der Flug- und Strassenverkehr kam streckenweise zum Erliegen, die Zahl der seit Wochenbeginn abgesagten Flüge belief sich auf 13'000. Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom.

Dutzende Millionen Menschen blieben angesichts des Wetters zu Hause. Wer sich ins Freie wagte, musste gegen eiskalten, starken Wind ankämpfen. Für die Nacht wurden mancherorts Temperaturen von minus 20 Grad erwartet.

In der Millionenmetropole Chicago lagen mehr als 50 Zentimeter Schnee; die dritthöchste Menge, die dort seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen wurde. Der Unterricht in den öffentlichen Schulen wurde am Mittwoch den zweiten Tag in Folge abgesagt.

Die Schnellstrasse Lake Shore Drive blieb gesperrt, nachdem hunderte Autofahrer ihre Fahrzeuge dort zurückgelassen hatten. Die Schneemassen reichten bis zu den Windschutzscheiben.

Wintereinbruch im Südwesten

Selbst im gewöhnlich sonnigen Südwesten der USA hielt der Winter Einzug. In Phoenix in Arizona führten frostige Temperaturen dazu, dass ein Golfturnier erst mit Verspätung beginnen konnte. In einigen Teilen von New Mexico fiel der Schulunterricht aus.

Auch der Nordosten, der schon einige Blizzards in diesem Winter erlebt hatte, blieb nicht verschont. Schon jetzt fiel an einigen Orten mehr Schnee als sonst in einem ganzen Winter.

Ursache des heftigen Winterwetters war der Zusammenprall kalter Luftmassen aus Kanada mit warmer, feuchter Luft aus dem Süden. Ungewöhnlich waren allerdings Umfang und Stärke des Wintersturms.

(bert/sda)

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